Thalis- eine Geschichte

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Thalis- eine Geschichte

Beitrag von ThalisTartaros am Mo März 17, 2014 12:02 am

Thalis wanderte durch das Tal, Nebel zog über die Wiesen. Sie wusste nicht mehr was passiert war, nur das sie suchen musste. Sie suchte die einzige Seele die Ihr weiterhelfen konnte...

(1)Als sie erwachte, durchbrachen die ersten Sonnenstrahlen den Nebel der das Tal erfüllte. Wo war Sie? Wie kam sie hier hin? Was war das für ein unheimlicher und doch gleichzeitig schöner Ort?
Sie erhob sich und sah an sich herab. Ihr Kleid war mitgenommen, die Haare zerzaust, die Beine zerkratzt und die Schuhe offensichtlich verloren. Sie schaute sich unsicher um. Nein, verfolgt wurde sie nicht. Oder nicht mehr? Langsam schritt sie voran, ohne über die Richtung nachzudenken. Sie spürte, dass es irgendwo an diesem unbekannten Ort eine Seele gab, die ihr helfen konnte. Ja, helfen wollte. Diese suchte sie nun. Die Richtung bestimmte ihr Herz...

(2)Sie folgte keinem konkreten Weg. Sie ging durch die Wiesen, watete durch kleine Bäche, durchquerte Wälder. Auf ihrer Suche begegneten ihr viele verschiedene Gestalten. Einige freundlich und hilfsbereit, andere hinterhältig und nur auf ihren Vorteil bedacht, wieder andere eindeutig feindlich. Viele der freundlichen Gestalten waren flüchtig. Nicht zu greifen wie der Nebel, doch immer wieder Hilfe und Schutz anbietend. Enige wenige wurden zu ständigen Begleitern, zu Vertrauten. Die feindlichen Gestalten waren leicht zu erkennen. Die giftigen Worte, die schmutzigen Fallen, oder auch offene Angriffe konnte Thalis gut abwehren und die Feinde vernichten. Die Hinterhältigen machten Ihr das Leben schwer. Auf ihren Vorteil bedacht, erschlichen sie ihr Vertrauen, um es zu missbrauchen und sie zu verraten. So erhielt sie manch tiefe Wunde, die sie gut versteckte um für weitere Kämpfe bereit zu sein. Nicht ahnend, dass sie nicht nur der gesuchten Seele, sondern auch ihrem schwersten Kampf immer näher kam...

(3) Ein schwerer Kampf. Der schwerste Kampf? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Geschlagen, aber nicht besiegt. Verwundet aber nicht getötet.
Verletzt und voller Selbstzweifel zog Thalis weiter. Wie konnte sie Ihren Feind nur so nah heran lassen? Zu nah. Gefährlich nah. Doch sie wusste zumindest nun wofür sie kämpfte. Sie hatte einen Schatz zu hüten, zu beschützen. So wertvoll, das sie bereit war, ihr Leben dafür zu geben und mit keinem Gold der Welt aufzuwiegen. Ihre Wunden zeigten ihr, dass sie noch lebt, die verlorenen Kämpfe das sie Fehler machte.
Die Schmerzen der Wunden gaben ihr neue Kraft, die Niederlagen festigten ihren Willen zu siegen und ihre Aufgabe stärkte ihren Mut...
So treibt das Schicksal Thalis durch diese Welt. Sie trägt inzwischen ein Bild ihrer gesuchten Seele im Herzen. Mal ist sie ihr viel näher als sie ahnt, dann wieder weit entfernt. Doch sie gibt nicht auf...
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